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Vietnamkrieg: Dokumentarfilm „Hai Tam erzählt“ (1987) zum Thema Agent Orange

15. Januar 2019 | 20:00 - 22:00

kostenlos
Bildquelle: National Museum of the US Air Force, 1960er

Veranstaltungsreihe Vietnam

Filmvorführung und Gespräch mit dem Filmemacher
Günter Giesenfeld (Freundschaftsgesellschaft Vietnam)

1961 begann der Einsatz von Chemiewaffen der USA in Südvietnam. Dem Russell-
Kriegstribunal zufolge vernichtete das überwiegend eingesetzte, in den USA verbotene
Herbizid Agent Orange bis 1969 über 900.000 Hektar Land, 75 Prozent der Reisernte,
90 Prozent des Gemüseanbaus und über die Hälfte der Wälder. 17 Millionen Menschen waren dem Gift ausgesetzt. Nach bisherigen Kenntnissen wurden über 3 Millionen Menschen schwer geschädigt, 1 Millionen Leukämieerkrankungen und über 100.000 Geburtsschäden verzeichnet. Der Film dokumentiert aus der Sicht eines Zeitzeugen die Folgen des Gifteinsatzes, die bis in die dritte Nachkriegsgeneration andauern.
Im Anschluss wollen wir den Film in seine Entstehungszeit einbetten und über das
Agent- Orange-Erbe sowie die erfolglose Klage von Betroffenen an US-amerikanische
Chemie-Konzerne diskutieren.

 

Günter Giesenfeld ist Germanist, Film- und Medienwissenschaftler, emeritierter Hochschullehrer, Übersetzer und Filmregisseur. Er ist außerdem Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Vietnam.

 

Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Details

Datum:
15. Januar 2019
Zeit:
20:00 - 22:00
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungkategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Weltladen Marburg
Markt 7
Marburg, 35037
Telefon:
06421/686244