Neue Veranstaltungsreihe „Empowerment von Frauen im Globalen Süden und Norden“

„Each for Equal“ – So lautet das Thema der Vereinten Nationen zum internationalen Frauentag  2020. Eine Forderung, die eigentlich weltweit als Grundvoraussetzung des sozialen Lebens gelten und gelebt werden sollte. Dennoch ist es auch über hundert Jahre, nachdem der internationale Frauentag das erste Mal zelebriert wurde, von ungemeiner Relevanz, jedes Jahr auf ein Neues auf die bestehende Diskriminierung und Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen. Entstanden ist der internationale Frauentag aus dem Kampf um Gleichberechtigung, dem Wahlrecht für Frauen sowie der Emanzipation der Arbeiterinnen.
Seitdem hat sich bereits in vielen Teilen der Welt ein grundlegender Wandel des Frauenbildes vollzogen, viele Erfolge hin zu einer gleichberechtigten Lebenswirklichkeit sind erkämpft und errungen worden. In den letzten Jahrzehnten haben sich Frauen weltweit mit wachsendem Erfolg und Selbstbewusstsein sozial, kulturell und politisch organisiert und sind als Akteurinnen sichtbar geworden. So hat sich von Argentinien aus die mittlerweile internationale Bewegung ‚Ni una menos‘ gegründet, die u.a. gegen die von der Regierung stillschweigend hingenommene Ermordung tausender Frauen protestiert. In Nordafrika haben Frauen seit Beginn des  arabischen Frühlings und den sich anschließenden Bewegungen eine starke Stimme und Alaa Salah ist zum Gesicht der Revolution im Sudan geworden. Dennoch: Auch im Jahr 2020 leben Frauen weltweit noch immer in patriarchalen Strukturen – von Gleichberechtigung der Geschlechter kann keine Rede sein, weder im globalen Süden noch im Norden.
Die Veranstaltungsreihe soll einen Einblick in die unterschiedlichsten Konflikte geben, denen sich Frauen weltweit ausgesetzt sehen. Sie soll aber auch zeigen, wie stark, mutig und  selbstbewusst Frauen gegen die Ungerechtigkeiten kämpfen und sich keinesfalls ohne weiteres ihre Stimme nehmen lassen.

Das komplette Programm zum Download