V-Reihe Uganda

Neue Veranstaltungsreihe zu Uganda im Herbst

Im Oktober startet die neue Veranstaltungsreihe des Weltladens. Sie widmet sich mit verschiedenen Vorträgen und Filmen dem Thema Uganda.

Das komplette Programm steht hier zum Download bereit.

Uganda war von 1894 bis 1962 eine britische Kolonie, in der das Land durch die Kolonialherren auf den Export von Baumwolle und Kaffee ausgerichtet wurde. Welche Folgen hat diese Kolonialzeit bis heute und inwiefern reproduzieren sich damit zusammenhängende Strukturen auch im alltäglichen Leben? Trotz ausgesprochen fruchtbarer Böden ist Uganda eines der ärmsten Länder der Welt. Nach Jahrzehnten brutaler Diktaturen herrscht seit 1986 mit dem autoritären Museveni-Regime einerseits politische Stabilität. Andererseits ist die Menschenrechtssituation immer noch problematisch. Das faktische Einparteiensystem wird nur sehr langsam geöffnet. Dennoch haben viele Menschen begonnen, um ihre (Menschen-)Rechte zu kämpfen, sei es im Kampf um ihr Land, gegen Diskriminierung, für Gerechtigkeit und Versöhnung oder gegen Gewalt gegen Frauen.