Internes

Biopatente - Mittel gegen den
Hunger oder Angriff  auf  die
Ernährungssouveränität?

Vortrag und Diskussion mit

Dr. Ruth Tippe

 (Initiative "Kein Patent auf Leben", München)

 

Mittwoch, 30.05.2012, 20 Uhr

 


Markt 7

Seit zwölf Jahren werden am Europäischen Patentamt regelmäßig  Patente auf Pflanzen und Tiere erteilt.  Gentechnik wirkte als Türöffner für solche Patente, nun werden sie auch auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere vergeben. Lebewesen zu patentieren kommt dabei einer Privatisierung und Monopolisierung unserer Umwelt gleich. Darüber hinaus werden mittlerweile Wirkstoffe, Extrakte oder pflanzliche Eigenschaften aus  Entwicklungsländern bei uns patentiert. Dieses Vorgehen kann auch als Biopiraterie bezeichnet werden. Welche Auswirkungen hat dies auf Hunger und Ernährungssouveränität in Entwicklungsländern?

 

Marburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit

ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs) 

 

Veranstaltung wird gefördert von:

Katholischer Fonds, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed).

Mit finanzieller Unterstützung des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt e.V. verantwortlich.