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Empowermentprozesse von Frauen in urbaner und solidarischer Landwirtschaft in Bogotá/ Kolumbien

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Empowerment von Frauen im Globalen Süden und Norden

Vortrag und Diskussion mit Dr. Birgit Hoinle (Uni Tübingen)

Die Referentin thematisiert anhand von konkreten Beispielen aus ihrer Forschungsarbeit in Kolumbien Empowermentprozesse von Frauen in urbaner und solidarischer Landwirtschaft in Bogogá/Kolumbien. Sie wird dabei genauer auf die Frage eingehen, inwiefern Stadtgärten Orte für Empowerment eröffnen können. Sie hat die dortige Stadtgartenbewegung und ein Netzwerk für Ernährungssouveränität über mehrere Jahre begleitet.

Dr. Birgit Hoinle hat im Fachbereich Geographie zum Thema (Peri)urbane Landwirtschaft und Prozesse des räumlichen Empowerments in Kolumbien promoviert. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte an der Universität Tübingen ist die Urbane und Feministische Politische Ökologie.

Der Eintritt ist frei

Bitte Plätze reservieren unter:
veranstaltungen@marburger-weltladen.de

Es können maximal 10 Personen oder Gruppen aus zwei Haushalten zusammensitzen. Bitte dann als Gruppe anmelden.


Dies ist die letzte Veranstaltung der Reihe.

 

 

Marburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit
ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs)

 

 

 

 

 

Die Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt e.V. verantwortlich.

Online-Seminar „Ernährungssouveränität“

Online-Seminar mit Lena Luig (INKOTA)

Die Zahl der Hungernden ist zum fünften Mal in Folge gestiegen und liegt inzwischen bei 690 Millionen Menschen weltweit. Und das, obwohl insgesamt so viele Nahrungsmittel produziert werden wie nie zuvor. Gleichzeitig zeigen sich die „Nebenwirkungen“ einer auf Ertragsmaximierung ausgerichteten industriellen Landwirtschaft immer deutlicher – die Klimakrise spitzt sich zu, die Artenvielfalt schwindet zunehmend und immer mehr Menschen leiden an Pestizidvergiftungen. Im Online-Seminar erläutert Lena Luig, warum wir neben der Ernährungssicherung ein ganzheitliches Konzept wie das Prinzip der Ernährungssouveränität brauchen, das die Erzeuger*innen sowie die Konsument*innen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, anstatt vorrangig die Interessen börsennotierter Konzerne zu bedienen. Außerdem wollen wir mit euch diskutieren, wie der Faire Handel mit dem Konzept der Ernährungssouveränität zusammenpasst.

Lena Luig arbeitet seit 2017 als Referentin für globale Landwirtschaft und Welternährung bei INKOTA. Aktuell arbeitet sie vorrangig zu den Folgen des Einsatzes (hoch)gefährlicher Pestizide für Menschen im globalen Süden und koordiniert die Kampagne „Giftexporte stoppen“ (siehe www.inkota.de/giftexporte-stoppen). Sie hat Lateinamerikanistik studiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den negativen Auswirkungen der brasilianischen Agrarindustrie.

 

Neue Ausgabe unserer Zeitschrift Weltsicht erschienen: Ernährungssouveränität

Die neue Weltsicht des Weltladen Marburg ist da, bereits die zweite in diesem Jahr!

Die aktuelle Ausgabe greift das Thema Ernährungssouveränität auf, mit dem sich der Verein zuletzt viel beschäftigte. Dabei ist es uns wichtig, nicht nur in das Thema einzuführen, sondern auch vorzustellen, inwieweit uns dies als Verein mit unseren Partnerinnenorganisationen APROLMA in Honduras und FEM in Nicaragua verbindet. Denn Ernährungssouveränität geht uns auch im Globalen Norden sehr viel an.

Eine gedruckte Ausgabe bekommt ihr kostenfrei natürlich im Weltladen. Die digitale Version könnt ihr auf unserer Webseite herunterladen oder gleich hier

Viel Erkenntnis und Freude bei der Lektüre!