Schlagwort-Archive: Fairer Handel

Der Weltladen Marburg bleibt geöffnet!

Wir haben vom Ordnungsamt die Nachricht erhalten, dass wir auch während des Lockdowns öffnen können, weil der Schwerpunkt unseres Sortiments Lebensmittel (und auch Kosmetik) sind.

Wir sind also auch in den kommenden Wochen zu unseren normalen Öffnungszeiten (Mo bis Fr 10:00 bis 18:00 Uhr, Sa 10:00 bis 16:00 Uhr) für Sie da!

Sie können bei uns Produkte aus Fairem Handel aber auch bestellen

-> telefonisch unter 06421/686244

-> per Mail an bestellung@marburger-weltladen.de

-> per Bestellliste

Wir liefern ab einem Bestellwert von 20€ innerhalb des Stadtgebietes Marburg. Auf Nachfrage verpacken wir die Produkte gerne auch als Geschenke.

Zu unseren Öffnungszeiten können Sie die vorbestellten Waren selbst abholen.

Sie finden hier eine ständig aktualisierte und erweiterte Bestellliste. Falls Sie Produkte bestellen möchten, die Sie nicht auf dieser Liste finden, rufen Sie uns einfach zu den angegebenen Zeiten an oder schreiben eine Mail.

Die Lieferung innerhalb Marburgs und Umgebung ist kostenfrei und erfolgt mit Radku, dem Marburger Fahrradkurier-Team. Ansonsten versenden wir wie bisher üblich auch mit DHL. Versandkosten: 4,50 € (bzw. ab 100 € versandkostenfrei). Wir liefern auf Rechnung, um die Kontakte bei der Lieferung möglichst zu minimieren.

Gerne können Sie auch Gutscheine bei uns erwerben!

aktion #fairsorgung online

Sie möchten weiterhin fair gehandelte Produkte einkaufen und gleichzeitig Ihren Weltladen und die Handelspartner weltweit in der Coronakrise unterstützen? Diese Lieferanten geben bei Bestellungen in ihren Online-Shops einen Teil des Umsatzes an den Weltladen weiter, den Sie bei der Bestellung angeben.

Ihr Team vom Weltladen Marburg

Aktuelle Bestellliste Weltladen Marburg

Weltladen Marburg wird 40!

Der Weltladen Marburg schaut in diesem Jahr auf 40 Jahre Engagement für den Fairen Handel zurück. „Jute statt Plastik“ und Solidaritätskaffee aus Nicaragua gehören zu den Gründungsmythen der Weltladenbewegung und prägten die Zeit, als der Weltladen in Marburg vor 40 Jahren seine Türen öffnete. Der Weltladen hat sich seitdem ständig weiterentwickelt und präsentiert zu seinem Geburtstag spezielle Jubiläumsprodukte: einen bio-fairen Jubiläums-Espresso und zwei Sorten Jubiläums-Schokolade. Auf dem Etikett der Jubiläumsprodukte befindet sich eine Grafik der Marburger Künstlerin Randi Grundke, die sie speziell für das Weltladen-Jubiläum geschaffen hat.

Grundlage des Jubiläums-Espresso ist biologisch angebauter und fair gehandelter Kaffee der honduranischen Frauenorganisation APROLMA. Mit dieser Organisation ist der Weltladen seit 2007 über ein Partnerschaftsprojekt eng verbunden. „Wir möchten keine Almosen, sondern einen angemessenen Preis für unseren Kaffee“ sagt Marlen Contreras, Gründungsfrau von APROLMA. Der Kaffee von APROLMA bildet daher auch die Grundlage für den bio-fairen Marburger Elisabeth Kaffee. Im Jubiläums-Espresso runden fair gehandelte Bohnen aus Äthiopien und Uganda den Espresso geschmacklich ab.

Im Jahr 1980 wurde auch die Initiative Solidarische Welt Marburg e.V. gegründet. Sie ist der Trägerverein des Weltladen Marburg. In den Gründungsjahren war der Weltladen zunächst in der Katholischen Hochschulgemeinde untergebracht. 1991 wurde das erste eigene Ladengeschäft in der Marburger Oberstadt eröffnet. Seit 2001 befindet sich der Weltladen zentral gelegen am Marktplatz. 2009 wurde Marburg auch aufgrund der Aktivitäten des Weltladens „Hauptstadt des Fairen Handels“ und Fairtrade Stadt.

Online-Infoabend für Neue und Interessierte

Aktiv werden für globale Gerechtigkeit!

Der Weltladen Marburg sucht aktive Menschen

… die Interesse daran haben, sich mit ihrem Handeln für globale Gerechtigkeit zu engagieren, sei es im Fairen Handel, in der Bildungsarbeit, bei der Organisation von Veranstaltungen und Diskussionen, in Kampagnen oder der Öffentlichkeitsarbeit:

  •  Bist Du an Bildungsarbeit interessiert und hast Spaß daran, mit Kindern und Jugendlichen Themen wie Welthandel, Nachhaltigkeit oder Interkulturalität zu erforschen und dabei pädagogische Erfahrungen zu sammeln, dann bist Du in der êpa!-Gruppe, unserem Schul- und Bildungsprojekt, willkommen.
  •  Vielleicht willst Du aber auch Ausstellungen, Lesungen, Filme und Vorträge organisieren, dann freut sich die Veranstaltungsgruppe auf Deine Mitarbeit.
  • Wer besonders an entwicklungspolitischer Literatur interessiert ist, hat in unserer Bibliotheksgruppe die Chance, den Verleih von Büchern, DVDs, Zeitschriften, Lernkisten zu organisieren und die Bestände aktuell zu halten.
  •  Wenn Du Lust hast, politische Kampagnen mit Kreativität, Witz und Mut in die Öffentlichkeit zu tragen, hilf mit, eine neue Kampagnen-Gruppe aufzubauen.
  • Wenn Du den Fairen Handel für eine gute Idee hältst, dich der Umgang mit Produzent*innen und Produkten aus dem Globalen Süden interessiert, dann bist Du beim Ladenteam genau richtig.

Wir verbinden praktisches, politisches Engagement mit der Möglichkeit, sich weiterzubilden und interessante Leute kennenzulernen.

Und: Deine speziellen Ideen und Fähigkeiten sind immer gefragt und willkommen!

Mehr Infos am Montag, 16.11.20 um 20 Uhr online als Videokonferenz

Hier kannst Du Dich für den Infoabend registrieren

 

Aktiv werden für globale Gerechtigkeit!

Online-Infoabend für Neue und Interessierte

Der Weltladen Marburg sucht aktive Menschen

… die Interesse daran haben, sich mit ihrem Handeln für globale Gerechtigkeit zu engagieren, sei es im Fairen Handel, in der Bildungsarbeit, bei der Organisation von Veranstaltungen und Diskussionen, in Kampagnen oder der Öffentlichkeitsarbeit:

  •  Bist Du an Bildungsarbeit interessiert und hast Spaß daran, mit Kindern und Jugendlichen Themen wie Welthandel, Nachhaltigkeit oder Interkulturalität zu erforschen und dabei pädagogische Erfahrungen zu sammeln, dann bist Du in der êpa!-Gruppe, unserem Schul- und Bildungsprojekt, willkommen.
  •  Vielleicht willst Du aber auch Ausstellungen, Lesungen, Filme und Vorträge organisieren, dann freut sich die Veranstaltungsgruppe auf Deine Mitarbeit.
  • Wer besonders an entwicklungspolitischer Literatur interessiert ist, hat in unserer Bibliotheksgruppe die Chance, den Verleih von Büchern, DVDs, Zeitschriften, Lernkisten zu organisieren und die Bestände aktuell zu halten.
  •  Wenn Du Lust hast, politische Kampagnen mit Kreativität, Witz und Mut in die Öffentlichkeit zu tragen, hilf mit, eine neue Kampagnen-Gruppe aufzubauen.
  • Wenn Du den Fairen Handel für eine gute Idee hältst, dich der Umgang mit Produzent*innen und Produkten aus dem Globalen Süden interessiert, dann bist Du beim Ladenteam genau richtig.

Wir verbinden praktisches, politisches Engagement mit der Möglichkeit, sich weiterzubilden und interessante Leute kennenzulernen.

Und: Deine speziellen Ideen und Fähigkeiten sind immer gefragt und willkommen!

Mehr Infos am Montag, 16.11.20 um 20 Uhr online als Videokonferenz

Hier kannst Du Dich für den Infoabend registrieren

Online-Seminar „Ernährungssouveränität“

Online-Seminar mit Lena Luig (INKOTA)

Die Zahl der Hungernden ist zum fünften Mal in Folge gestiegen und liegt inzwischen bei 690 Millionen Menschen weltweit. Und das, obwohl insgesamt so viele Nahrungsmittel produziert werden wie nie zuvor. Gleichzeitig zeigen sich die „Nebenwirkungen“ einer auf Ertragsmaximierung ausgerichteten industriellen Landwirtschaft immer deutlicher – die Klimakrise spitzt sich zu, die Artenvielfalt schwindet zunehmend und immer mehr Menschen leiden an Pestizidvergiftungen. Im Online-Seminar erläutert Lena Luig, warum wir neben der Ernährungssicherung ein ganzheitliches Konzept wie das Prinzip der Ernährungssouveränität brauchen, das die Erzeuger*innen sowie die Konsument*innen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt, anstatt vorrangig die Interessen börsennotierter Konzerne zu bedienen. Außerdem wollen wir mit euch diskutieren, wie der Faire Handel mit dem Konzept der Ernährungssouveränität zusammenpasst.

Lena Luig arbeitet seit 2017 als Referentin für globale Landwirtschaft und Welternährung bei INKOTA. Aktuell arbeitet sie vorrangig zu den Folgen des Einsatzes (hoch)gefährlicher Pestizide für Menschen im globalen Süden und koordiniert die Kampagne „Giftexporte stoppen“ (siehe www.inkota.de/giftexporte-stoppen). Sie hat Lateinamerikanistik studiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den negativen Auswirkungen der brasilianischen Agrarindustrie.