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Ruanda Dokumentarfilm „God is not Working on Sunday!“

God is not Working on Sunday!
Ruanda, Deutschland 2015 | Leona Goldstein | 83 Min | OmdtU

25 Jahre nach dem Genozid gilt Ruanda als eines der progressivsten Länder des afrikanischen Kontinents: Schnelles wirtschaftliches Wachstum, führend in IT-Technologie und das erste Land der Welt, das von einer Mehrheit an Frauen regiert wird. Der Film begleitet die beiden ruandischen Aktivistinnen Godelieve und Florida dabei, wie sie sich gemeinsam dafür engagieren, die Traumata des Völkermords zu überwinden und für sich und andere Frauen selbstbestimmte, neue Räume zu schaffen. Nicht nur um das „Weiterleben“ lebbar zu machen, sondern um gut zu leben! Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe, wegen derer sie den Genozid auf unterschiedlichen Seiten erlebten, kämpfen diese beiden Frauen heute für ein gemeinsames Ziel: Versöhnung, Geschlechtergerechtigkeit und Stärkung der politischen Selbstbestimmung von Frauen.

Gast für das anschließende Filmgespräch: Die Regisseurin des Films Leona Goldstein

Veranstalter: Globale Mittelhessen, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen, Weltladen Marburg

Globale Mittelhessen startet am 26. Januar

Am Freitagabend, den 26. Januar, eröffnet das Dokumentarfilmfestival Globale Mittelhessen 2018 mit dem Film „Grünes Gold – Dead Donkeys Don’t Fear Hyena“ in der Waggonhalle Marburg.

Dazu lädt der Weltladen Marburg als Mitveranstalter der Globale herzlich ein!

Das Festival läuft in diesem Jahr an 11 Orten und bis zum 10. Februar: Marburg, Gießen, Wetzlar, Gladenbach, Bad Nauheim, Saasen, Weilburg, Niederwetter, Dillenburg, Lohra-Damm und Biebertal-Königsberg.

Abgesehen vom Auftakt und den Filmen am Samstag 27.01., die  in der Waggonhalle stattfinden, laufen alle Marburger Filme im Kino Capitol in der Biegenstr. 8.

Das komplette Programm mit allen Spielorten und sonstige Informationen sind zu finden auf www.globalemittelhessen.de. Programmhefte gibt es im Weltladen, im Kino Capitol und an vielen anderen Stellen in der Stadt.

KinderKulturKarawane: Gruppe „STOP“ aus Indien

Seit 1998 kämpft die Nichtregierungsorganisation STOP in Indien gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel. Mehr als 1.500 Mädchen konnten bislang aus Bordellen befreit werden. Mit der Befreiung beginnt die eigentliche Arbeit: Reintegration, Rückführung in die Familien oder die Entwicklung von Perspektiven für die Mädchen.

Dies geschieht seit 2002 im „Family Home Aashray“, in dem bis zu 60 junge Frauen in Kurz- oder Langzeitbetreuung Platz finden. Dort erhalten sie psychische und medizinische Behandlung. Schulische Defizite werden aufgeholt. Außerdem gibt es Angebote in Handarbeit, Kosmetik, Kochen, Tanzen, Gesang, Dramaturgie und Kampfsport. Das Projekt hat auch ein Modelabel Azadi, das ökofaire Kleidung produziert und vertreibt.

Im Rahmen der KinderKulturKarawane präsentieren sie ihr Theaterstück Aashray-Flowers (dt.: Schutz-Blumen), indem sich klassische indische Tänze unterschiedlicher Regionen in farbenfrohen Kostümen mit Bollywood-Choreographien, Gesang und Akrobatik mischen.

Seit 17 Jahren lädt die KinderKulturKarawane jedes Jahr fünf bis sieben Kinder- und Jugendkulturgruppen aus Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zur KinderKulturKarawane nach Europa ein. Ihr Ziel ist es, hiesige Jugendliche anzusprechen, über andere Lebensumstände und Kulturen zu informieren und einen interkulturellen Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Die Organisation der Aufenthalte in Marburg übernimmt eine AG der Martin-Luther-Schule, bei der Schüler*innen durch Studierende der Philipps-Universität und den Marburger  Weltladens unterstützt werden. Sie kümmern sich dabei u.a. um die Unterbringung in Gastfamilien, die Organisation der Auftritte und das Freizeitprogramm.

Der öffentliche Empfang der Gruppe STOP in Marburg findet am Dienstag, 24.10. um 19 Uhr im Weltladen statt. Die öffentliche Vorstellung am Sonntag, 29.10. um 15 Uhr in der Waggonhalle schließt die KinderKulturKarawane 2017 in Marburg ab. Dort gibt es nach der Aufführung die Gelegenheit zum Gespräch mit den jungen Künstlerinnen. Karten sind für 10,- € (ermäßigt 6,- €) im Weltladen und an der Tageskasse erhältlich.

Globale Mittelhessen vom 20.01. bis 02.02.

Am Freitagabend, den 20. Januar, eröffnet das Dokumentarfilmfestival Globale Mittelhessen 2017 mit dem Film „Les Sauteurs – Those Who Jump“ in der Waggonhalle Marburg.

Dazu lädt der Weltladen Marburg als Mitveranstalter der Globale herzlich ein!

Das Festival läuft in 10 Orten: Marburg, Gießen, Wetzlar, Gladenbach, Bad Nauheim, Heuchelheim, Saasen, Weilburg, Niederwetter und Herborn. Abgesehen vom Auftakt in der Waggonhalle finden alle Marburger Veranstaltungen im Kino Capitol in der Biegenstr. 8 statt.

Das komplette Programm mit allen Spielorten und sonstige Informationen sind zu finden auf www.globalemittelhessen.de. Programmhefte gibt es im Weltladen, im Kino Capitol und an vielen anderen Stellen in der Stadt.

Weibliche Genitalverstümmelung in Kenia: Wie ein kultureller Wandel zu erreichen ist

Weltweit sind rund 125 Millionen Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Die körperlichen und seelischen Folgen für die Betroffenen und nicht zuletzt auch die ökonomischen Auswirkungen sind drastisch. Aber es gibt Lösungen und Perspektiven. Die Lesung „Mosocho und der Wandel“ beleuchtet das Thema in Kenia anhand ausgewählter biographischer Texte aus verschiedenen Blickwinkeln. Frauen stärken und Männer bewegen – das ist der Weg, um Mädchen und Frauen nachhaltig vor der Menschenrechtsverletzung zu schützen.

Begleitend zur Ausstellung im Marburger Rathaus „Wonder of the Female Body“ (01.-20.11.) findet die Lesung im Marburger Weltladen statt.

Veranstalter: LebKom e.V., Gleichberechtigungsreferat der Stadt Marburg, Ärztinnenbund, Terre des Femmes, Weltladen Marburg

Marburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs)