Schlagwort-Archive: Frauen

Starke Frauen in Indien – Perspektivwechsel zwischen Nord und Süd

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Vidya Varghese und Yasotha Subramaniam,
Süd-Nord-Freiwillige bei der Karl Kübel Stiftung

Viele starke Frauen setzen sich in Indien für Geschlechtergerechtigkeit ein. Vidya Varghese und
Yasotha Subramaniam sprechen über Herausforderungen und Möglichkeiten junger Frauen in Indien. Sie erzählen ihre eigenen Geschichten als Frauen in einem Land, das sich von Bundesstaat zu Bundesstaat ebenso stark unterscheidet, wie der Alltag der Frauen, die dort leben. Als Sozialarbeiterinnen geben sie zugleich Einblicke in die Arbeit von indischen  Nichtregierungsorganisationen.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und zusammen mit Lea Diehl bieten sie einen Perspektivwechsel zwischen globalem Norden und globalem Süden und laden zum  Hinterfragen von Rollenbildern in Indien und Deutschland ein.

 
Aktuell leisten Vidya Varghese und Yasotha Subramaniam einen Freiwilligendienst in Deutschland bei der Karl Kübel Stiftung. Lea Diehl hat einen solchen Freiwilligendienst als Deutsche in Indien geleistet. Heute engagiert sie sich weiterhin für Projekte zur Stärkung von indischen Frauen in dem
Verein
Dhira  e.V.

 

 

BMZ_CMYK_de aul logoland hessen logo LOGO Katholischer Fonds farbig III

In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Zwei Kaffeeproduzentinnen von APROLMA berichten über ihre Arbeits- und Lebensbedingungen in Honduras

Elisabeth Kaffee – ein Kaffee mit Gesicht

Zwei Kaffeeproduzentinnen berichten über ihre Arbeits- und Lebensbedingungen in Honduras

Gladix Hernandez und Dilcia Vasquez (APROLMA, Honduras)

Die Mitglieder der Frauenorganisation APROLMA produzieren im Hochland von Honduras die hochwertigen Arabica-Bohnen für den Marburger Elisabeth Kaffee. Damit sind die Kaffeebäuerinnen in der Lage, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften und für ihre Rechte als Frauen einzutreten. Die Partnerschaft des Marburger Weltladens mit Kaffeeproduzentinnen aus Marcala/ Honduras besteht seit 2007. Ein Ergebnis dieser Partnerschaft ist der biologisch angebaute und fair gehandelte Elisabeth Kaffee, der durch regelmäßige Besuche sowohl im Süden als auch im Norden zu einem „Kaffee mit Gesicht“ geworden ist.

Daher freuen wir uns sehr darüber,  Gladix Hernandez und Dilcia Vasquez als Vertreterinnen von APROLMA bei uns in Marburg begrüßen zu dürfen. Wir sind gespannt, von ihrer jungen Organisation, ihrem Alltag, dem Kaffeeanbau in Marcala und auch der momentanen politischen und sozialen Lage in Honduras zu hören.

Elisabeth-Kaffee in der GartenWerkStadt

Vom 8. bis 29. Juni werden Gladix Hernandez und Dilcia Vasquez den Weltladen und Marburg als Vertreterinnen von APROLMA besuchen.

Am Sonntag, 12. Juni sind Gladix Hernadez und Dilcia Vasquez in der GartenWerkStadt zu Gast und werden bei Kaffee und Kuchen über ihre Arbeit im Kaffeeanbau und ihr Leben in Honduras berichten. Zudem werden wir gemeinsam Kaffee rösten.

Mit den Kaffeebäuerinnen aus Marcala/ Honduras verbindet den Weltladen seit 2007 eine Partnerschaft mit gegenseitigen Besuchen und natürlich beziehen wir den Kaffee für den Elisabeth Kaffee von ihnen. Wir sind gespannt, von ihrer jungen Organisation APROLMA, ihrem Alltag, dem Kaffeeanbau in Marcala und auch der momentanen politischen und sozialen Lage in Honduras zu hören.

Der Weltladen bekommt Besuch aus Honduras!

Vom 8. bis 29. Juni werden uns Gladix Hernandez und Dilcia Vasquez als Vertreterinnen von APROLMA besuchen.

Mit den Kaffeebäuerinnen aus Marcala/ Honduras verbindet den Weltladen seit 2007 eine Partnerschaft mit gegenseitigen Besuchen und natürlich beziehen wir den Kaffee für den Elisabeth Kaffee von ihnen. Wir sind gespannt, von ihrer jungen Organisation APROLMA, ihrem Alltag, dem Kaffeeanbau in Marcala und auch der momentanen politischen und sozialen Lage in Honduras zu hören.

Filme „Eine Frage der Ehre“ und „63 Years on …“

Film „Eine Frage der Ehre“ Originaltitel: „Baroud d’honneur“, Frankreich 2006, Regie: Grègoire Georges-Picot, 54 Min., Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Bild 1-Eine Frage der Ehre
60 Jahre nach Landung der alliierten Truppen in der Provence (1944) sind erstmals auch 15 afrikanische Veteranen, die daran teilgenommen hatten, zu den Gedenkfeierlichkeiten nach Frankreich eingeladen. Sie stehen stellvertretend für Zehntausende Afrikaner, die Europas vom Faschismus mitbefreiten. Die Kamera folgt zwei von ihnen, den Marokkanern El Ghazi Amnaye und Hammou Lhedmat. Es ist ihr erster Besuch in Frankreich seit dem Kriegsende und dabei erfahren sie, dass sie als Kriegsteilnehmer das Recht auf französische Pensionszahlungen hätten, wenn sie mindestens neun von zwölf Monaten im Jahr in Frankreich leben. So landen sie schließlich in einem der trostlosen Heime in Südfrankreich, in dem Dutzende alte Kämpfer aus Nordafrika verbittert und isoliert die Zeit totschlagen, um ihren Familien zu Hause mit den – nur in Frankreich ausgezahlten – Kriegsrenten das Überleben zu sichern. Der Film zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht nur Interviews mit seinen Protagonisten präsentiert, sondern die Kamera auch unaufdringlich die Gespräche der Veteranen untereinander aufzeichnet, die ihre Zerrissenheit zwischen dem französischen Exil und der afrikanischen Heimat eindrucksvoll dokumentieren.

Film „63 Years on …“ Südkorea 2008, Regie: Kim Dong-Won, 60 Min, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Bild 2-63 Years On
Mit bewegenden Interviews und beeindruckendem Archivmaterial dokumentiert der Film die sexuelle Versklavung Hunderttausender Frauen durch die japanischen Streitkräfte während des Zweiten Weltkriegs in Asien und der Pazifikregion. Beispielhaft werden fünf Betroffene aus China, Korea, den Philippinen und den Niederlanden vorgestellt. (Die indonesischen Inseln waren bis zum japanischen Einmarsch eine niederländische Kolonie.) Die von den japanischen Besatzern zynisch als „Comfort Women“ („Trostfrauen“) titulierten Opfer berichten von ihrer Verschleppung, ihrem qualvollen Alltag in den Militärbordellen und ihrem Leben in den 63 Jahren danach. Der Film wurde 2008 mit dem „Asia Pacific Screen Award“ als beste Dokumentation ausgezeichnet und erhielt weitere Auszeichnungen auf internationalen Festivals.