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Frauenbewegungen in Nordafrika: Wir wollen alles – oder doch nur die Hälfte?

Veranstaltungsreihe Nordafrika

Vortrag und Diskussion mit Dr. Ingrid El Masry
(feministische Transformationsforscherin)

Die Staaten Nordafrikas sind hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen und politischen Strukturen sehr heterogen. Zugleich sind sie vielleicht mehr denn je mit ähnlichen entwicklungspolitischen Herausforderungen konfrontiert, die sich auf die Formel eines starken, teils von außen erzwungenen Modernisierungsdrucks bringen lassen.
Im Vortrag wird es darum gehen, die rechtliche, politische und sozioökonomische Lage der Frauen und die politischen Motivationen ihrer jeweiligen Bewegungen exemplarisch zu beleuchten und zu diskutieren.

Dr. Ingrid El Masry ist eine feministische Transformationsforscherin mit dem Schwerpunkt
Nordafrika am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg.

Das komplette Programm der Veranstaltungsreihe Nordafrika zum Download

 

Die Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Erst Hochzeit, dann Liebe? Bollywood-Romanzen und soziale Realität in Indien

Bild-Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Khoobsurat_(2014_film)#/media/File:Disney_Khoobsurat.jpg

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Prof. Dr. Adelheid Herrmann-Pfandt (Universität Marburg)

Wer sich mit jungen InderInnen über Liebe und Ehe unterhält, stößt auf Vorstellungen
von idealer Liebe und ewiger Glückseligkeit à la Bollywood. Darunter verbergen sich aber auch oft Vorstellungen, die anders aussehen als das filmische Wunschbild. Wenn man genau hinsieht
und soziale Chiffren zu deuten weiß, dann ist die soziale Wirklichkeit des realen Indien in der Tiefenschicht seiner Filme genauso erkennbar wie die zuckersüße Bollywood-Traumwelt, die nur scheinbar ihre ganze Wirklichkeit ausmacht.
Der Vortrag versucht, einige dieser Chiffren zu erklären und zu deuten und aufzuräumen mit dem westlichen Vorurteil, indische Filme seien grundsätzlich oberflächlich und kitschig.

Dr. Adelheid Herrmann-Pfandt ist außerplanmäßige Professorin für Religionswissenschaft an der Uni Marburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Hinduismus, Buddhismus, Religion
im Hindi-Film, Religion und Gewalt sowie indienbezogene Frauenforschung. Sie hat zahlreiche Forschungsreisen nach Asien gemacht und lebt jedes Jahr einige Monate in Indien.

 

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Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. In Kooperation mit der Kulturellen Aktion Marburg – Strömungen. Gefördert von
ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.