Schlagwort-Archive: Indien

Indiens Weg zur Supermacht: Chancen und Fesseln für Indiens Entwicklung

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Pearly Walter, Pastorin der Madras Diözese der Südindischen Kirche

Indien wird gegenwärtig mit großen sozialen und ökonomischen Veränderungen konfrontiert. Einerseits verzeichnet das Land große Erfolge als globale Wirtschaftsmacht und stabilisiert somit den wirtschaftlichen Wert Indiens, selbst in der Finanzkrise. Andererseits existieren große Armut, Korruption, religiöser Fundamentalismus, Menschenrechtsverletzungen und kastenbasierte Formen von Diskriminierung.
Stellen die Slogans ‚incredible India‘ und ‚India shining‘ nur Trugbilder für die nach sozialer und ökonomischer Gleichheit strebenden Menschen dar, oder kann ihre Hoffnung auf ein würdiges und selbstbestimmtes Leben wahr werden?

Pearly Usha Walter kommt aus Tamil Nadu in Indien. Sie ist ordinierte Pastorin der Madras Diözese der Südindischen Kirche (CSI). Nach ihrem Theologiestudium in Indien hat sie mit
ihrer Promotion im Fach Neues Testament an der Universität Hamburg begonnen.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche statt.

 

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In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Adivasi-Bewegung für den Umweltschutz

Das Foto 1 zeigt einen Adivasi, der als Mahout (Elephantentrainer und
-pfleger) arbeitet und mit seinem zahmen Elefanten einen wilden, verirrten und verwirrten Elefanten beruhigt und ihn zurück in den Wald führt. Quelle: Adivasi Munnetra Sangam (AMS)

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Ramesh Maran (Shola-Trust in Gudalur)


Steigende Bevölkerungszahlen, wachsende Städte und zunehmende Monokultur-Plantagen führen zu mehr Konflikten zwischen Wildtieren und Menschen. Auch in den südindischen Nilgiris-Bergen, wo eine große Population wilder Elefanten lebt, wächst die Bevölkerung und nehmen die Konflikte zwischen Menschen und Elefanten zu. Daher fordern manche Anwohner, man solle doch die wilden Elefanten umzusiedeln. Die politische Lösung ist, menschliche Siedlungen von den verbliebenen Wäldern fernzuhalten. Für etliche der Adivasis, der indigenen Bevölkerung der Nilgiris-Berge, bedeutet dies Umsiedlung aus ihren Walddörfern und Verlust ihres bisherigen Lebensunterhalts. Dabei haben vielleicht gerade die Adivasis einiges zu einer friedlichen Koexistenz zwischen Mensch und Wildtieren beizutragen.
Der Adivasi Ramesh Maran aus den Nilgiris-Bergen gibt Einblicke in das traditionelle und heutige Leben der Adivasi mit Wald und Wildtieren.
Als Referent der lokalen Umweltorganisation The Shola Trust präsentiert er die Ideen und Strategien eines jungen Adivasi-Teams für eine friedliche Koexistenz zwischen Elefanten und Menschen, in der beide Seite ihren Lebensraum und ihre Lebensgrundlage erhalten können.

Der Adivasi Ramesh Maran aus den Nilgiris-Bergen arbeitet für die lokale Umweltorganisation
Shola Trust. 

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche statt.

Diese Veranstaltung findet im Lomonossow-Keller statt!
(unter dem Weltladen, Zugang über Aulgasse)

 

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In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Hindunationalismus

Foto: Kundgebung der BJP in Gujarat

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Audio-Feature von Dominik Müller (freier Publizist) 

Wirtschaftlich prosperierend, kulturell vielfältig und auf dem Weg vom Schwellenland
zum modernen Industriestaat – das ist das Bild, das die Regierung in Delhi gerne von Indien zeichnet. Von der internationalen Öffentlichkeit wird dieses Bild der „größten Demokratie der Welt“ bereitwillig aufgenommen und verbreitet. Hunger und Ausbeutung kommen darin kaum vor. Und wenn doch, werden sie nicht in Zusammenhang gebracht mit dem exorbitanten Reichtum, den westliche Konzerne und die wenigen indischen Global Players auf Kosten der Bevölkerung realisieren.
Dominik Müller widmet sich in diesem Kontext dem Hindunationalismus. Er wird in das Thema
einführen, sein Radiofeature über die Karriere des Hindunationalisten Narendra Modi präsentieren und die aktuellen Entwicklungen skizzieren. Modi, seit 2014 Premierminister, sehen viele Konzerne aus dem In- und Ausland als politischen Garanten ihrer Interessen. Auch mit ihrer Unterstützung sind die Hindunationalisten der BJP (Indische Volkspartei) 2014 mit absoluter Mehrheit an die Macht gekommen. Das ist seit mehr als 30 Jahren keiner Partei mehr gelungen.
Der Referent Dominik Müller ist freier Publizist. 2014 erschien sein Buch „Indien. Die größte Demokratie der Welt? Marktmacht – Hindunationalismus – Widerstand“.

 

 

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In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Der Kampf gegen Coca-Cola in Indien – Ökologie, fairer Handel und Menschenrechte

Bild-Quelle: http://www.indiaresource.org/campaigns/coke/2009/mehdiganjrally.html

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Mansi Sheth, Süd-Nord-Freiwillige bei der DIZ e.V.

Coca-Cola musste bereits mehrere Abfüllanlagen und Produktionsstätten in Indien schließen – auf den Protest von Umweltaktivist*innen und vor allem der Bevölkerung hin.
Der Konzern verbraucht zu viel Trinkwasser und verschlimmert somit die Situation vor allem der dürregeplagten ländlichen Bevölkerung. Kleinbäuer*innen können ihre Felder kaum mehr bewässern, die Arbeit von Frauen, das tägliche Wasser holen am Brunnen, wird immer beschwerlicher. Außerdem gelangen bei der Produktion der Getränke für die indische Mittel-
und Oberschicht Gifte ins Grundwasser.
Wir werden etwas über zivilgesellschaftliches Engagement gegenüber einem mächtigen Unternehmen erfahren, davon hören, wie der Gigant mit Vorwürfen und Kampfansagen von Dorfbewohner*innen umgeht und als Alternative die faire Cola kennen lernen und verkosten.

Die Referentin Mansi Sheth ist Nord-Süd Freiwillige bei der Deutsch-Indischen Zusammenarbeit in Frankfurt. Sie verbringt sechs Monate in Deutschland und befasst sich mit Themen
des fairen Handels.

 

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In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Starke Frauen in Indien – Perspektivwechsel zwischen Nord und Süd

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Vidya Varghese und Yasotha Subramaniam,
Süd-Nord-Freiwillige bei der Karl Kübel Stiftung

Viele starke Frauen setzen sich in Indien für Geschlechtergerechtigkeit ein. Vidya Varghese und
Yasotha Subramaniam sprechen über Herausforderungen und Möglichkeiten junger Frauen in Indien. Sie erzählen ihre eigenen Geschichten als Frauen in einem Land, das sich von Bundesstaat zu Bundesstaat ebenso stark unterscheidet, wie der Alltag der Frauen, die dort leben. Als Sozialarbeiterinnen geben sie zugleich Einblicke in die Arbeit von indischen  Nichtregierungsorganisationen.
Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und zusammen mit Lea Diehl bieten sie einen Perspektivwechsel zwischen globalem Norden und globalem Süden und laden zum  Hinterfragen von Rollenbildern in Indien und Deutschland ein.

 
Aktuell leisten Vidya Varghese und Yasotha Subramaniam einen Freiwilligendienst in Deutschland bei der Karl Kübel Stiftung. Lea Diehl hat einen solchen Freiwilligendienst als Deutsche in Indien geleistet. Heute engagiert sie sich weiterhin für Projekte zur Stärkung von indischen Frauen in dem
Verein
Dhira  e.V.

 

 

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In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.