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Selbstregierung, Autonomie und indigener Widerstand

Die Geschichte der Inga Gemeinschaft in Aponte Nariño, Kolumbien

Veranstaltungsreihe Kolumbien

Vortrag und Diskussion mit

Leandro Janamejoy (Vertreter der Inga Gemeinschaft)

Vortrag auf Spanisch mit deutscher Übersetzung

Das Resguardo der Inga Gemeinschaft liegt in Aponte-Nariño, Kolumbien.
Diese verstehen sich als Nachfolger*innen der Inka.
Wie alle andere indigenen Gemeinschaften auf dem amerikanischen
Kontinent haben sie eine lange Tradition des Widerstandes. Dadurch entwickelten
sie Gegenentwürfe zur Idee der ‚Entwicklung‘.
Der Vortrag zeigt auf, wie sie für ihre Rechte in Bezug auf Territorium, Bildung und
Sprache und gegen die neoliberale Politik des kolumbianischen Staat sowie den Paramilitarismus kämpfen.

Leandro Janamejoy ist Vertreter der autonomen indigenen Regierung und Sprecher ihrer Kommunikationsabteilung. Er macht eine Vortragsreise in Deutschland, bei der er
über ‚buen vivir‘, indigene Selbstregierung und Autonomie
spricht.

 

In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds
und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Adivasi-Bewegung für den Umweltschutz

Das Foto 1 zeigt einen Adivasi, der als Mahout (Elephantentrainer und
-pfleger) arbeitet und mit seinem zahmen Elefanten einen wilden, verirrten und verwirrten Elefanten beruhigt und ihn zurück in den Wald führt. Quelle: Adivasi Munnetra Sangam (AMS)

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Ramesh Maran (Shola-Trust in Gudalur)


Steigende Bevölkerungszahlen, wachsende Städte und zunehmende Monokultur-Plantagen führen zu mehr Konflikten zwischen Wildtieren und Menschen. Auch in den südindischen Nilgiris-Bergen, wo eine große Population wilder Elefanten lebt, wächst die Bevölkerung und nehmen die Konflikte zwischen Menschen und Elefanten zu. Daher fordern manche Anwohner, man solle doch die wilden Elefanten umzusiedeln. Die politische Lösung ist, menschliche Siedlungen von den verbliebenen Wäldern fernzuhalten. Für etliche der Adivasis, der indigenen Bevölkerung der Nilgiris-Berge, bedeutet dies Umsiedlung aus ihren Walddörfern und Verlust ihres bisherigen Lebensunterhalts. Dabei haben vielleicht gerade die Adivasis einiges zu einer friedlichen Koexistenz zwischen Mensch und Wildtieren beizutragen.
Der Adivasi Ramesh Maran aus den Nilgiris-Bergen gibt Einblicke in das traditionelle und heutige Leben der Adivasi mit Wald und Wildtieren.
Als Referent der lokalen Umweltorganisation The Shola Trust präsentiert er die Ideen und Strategien eines jungen Adivasi-Teams für eine friedliche Koexistenz zwischen Elefanten und Menschen, in der beide Seite ihren Lebensraum und ihre Lebensgrundlage erhalten können.

Der Adivasi Ramesh Maran aus den Nilgiris-Bergen arbeitet für die lokale Umweltorganisation
Shola Trust. 

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche statt.

Diese Veranstaltung findet im Lomonossow-Keller statt!
(unter dem Weltladen, Zugang über Aulgasse)

 

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In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.