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Die imperiale Lebensweise

Bildquelle: ILA

Veranstaltungsreihe Postkolonialismus

Die imperiale Lebensweise

Vortrag und Diskussion mit
Magdalena Heuwieser
(Autorin)

Drei von vier Deutschen finden, dass sich unsere Wirtschaft und unser Leben radikal verändern
müsste. Gleichzeitig erreicht die Fleischproduktion Rekorde und Grünen-Wähler*innen sitzen im Parteienvergleich am häufigsten im Flugzeug.
Fleisch und Fliegen – der Inbegriff einer Lebensweise, die ohne den übermäßigen Zugriff auf Arbeitskraft und Natur vor allem im Globalen Süden nicht existieren könnte.
Das ursprünglich von Ulrich Brand und Markus Wissen geprägte Konzept der „imperialen Lebensweise“ macht deutlich, warum diese Produktions- und Konsummuster so fest in ihrem Sattel sitzen und warum individuelle Konsumveränderungen oder eine Green Economy die Wurzeln der Probleme nicht antasten. Wie kommen wir also zu einer solidarischen Lebensweise?

Magdalena Heuwieser ist Mitautorin von „Auf Kosten anderer. Wie die imperiale Lebensweise ein gutes Leben für alle verhindert“ und in der Bewegung für Klimagerechtigkeit engagiert.
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Marburger Forum für entwicklungspolitische und interkulturelle Themen in Kooperation mit ARBEIT und LEBEN Marburg (AG von DGB und vhs)

Die Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds, Brot für die Welt und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Virtuelles Wasser – „Ich sehe Wasser, was du nicht siehst“

Veranstaltungsreihe „Wasser – Menschenrecht oder Ware?“

Vortrag und Diskussion mit

Kathrin Schäfer und Jana Bremer (Viva con Agua)

„Ich sehe Wasser, was du nicht siehst!“ – Auf dem Produktionsweg vieler Waren wird oft sehr viel Wasser verbraucht, das wir gar nicht sehen. Wie das zustande kommt, welche Problematiken sich daraus entwickeln und vor allem welche Lösungsansätze es gibt, möchten wir, die lokale Gruppe von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. in Marburg und Gießen, euch vorstellen und gemeinsam diskutieren. Außerdem erhaltet ihr von uns einen kleinen Einblick in die Wasserprojekte, die von Viva con Agua unterstützt und finanziert werden.

Die Referentinnen Kathrin Schäfer und Jana Bremer sind aktiv bei Viva con Agua. Viva con Agua ist eine im Jahre 2006 gegründete Organisation, die sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung in Uganda, Äthiopien und Nepal einsetzt. Das Ziel der Organisation ist der menschenwürdige Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer sanitären Grundversorgung für alle. Dabei steht sie in enger Kooperation mit der Welthungerhilfe, welche die Projekte vor Ort umsetzt. Mit den Jahren hat sich ein großes Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern gebildet, die durch kreative Aktionen Spenden sammeln und die Öffentlichkeit auf die Wasserproblematik aufmerksam machen – so auch wir hier in Marburg und Gießen.


In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.