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Lesung mit der LiBeraturpreisträgerin 2018 Nguyen Ngoc Tu – „Endlose Felder“

Veranstaltungsreihe Vietnam

Lesung aus dem Buch „Endlose Felder“

Die Geschichten von Nguyen Ngoc Tu spielen im Deltagebiet des Mekong zwischen Wasser und Land. Die Protagonisten sind Fischer, Entenzüchter, Erntehelfer, alte, schweigsame und skurrile Männer und unglückliche Frauen zwischen Familiensehnsucht und Prostitution. Und ihre Boote, die Sampans, Heimat für Männer und Frauen, die ums Überleben kämpfen, die diese aber für kein Geld der Welt verlassen würden. Den roten Faden bildet der Fluss, der Mekong – von dem alles Übel ausgeht, aber auch das seltene Glück.

Die deutsche Version wird gelesen von den Übersetzerinnen Marianne Ngo und Günter Giesenfeld.

Nguyen Ngoc Tu wurde 1976 im Mekong Delta geboren, wo sie noch immer lebt. Für ihr Werk erhielt sie den South-East Asian Writers Award (2008) und 2018 den LiBeraturpreis für ihren Erzählband „Endlose Felder“. Der LiBeraturpreis wird von Litprom unter Regie der Frankfurter Buchmesse an Autorinnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika verliehen.

 

Auftakt der Veranstaltungsreihe Vietnam des Weltladen Marburg

In Kooperation mit Kulturelle Aktion Marburg — Strömungen und der Freundschaftgesellschaft Vietnam

 

Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Literatur aus Lateinamerika und Afrika

Im Rahmen der 12. SEMANA LATINA

Der renommierte Übersetzer Michael Kegler beschreibt die vielfältigen Verbindungen zwischen lateinamerikanischer und afrikanischer Literatur am Beispiel von Brasilien, Mosambik und Angola.

Und das kann er aus erster Hand tun: Anfang September traf sich Michael Kegler noch in Maputo mit dem bekanntesten Autoren Mosambiks – Mia Couto – und einem der angesehensten Autoren Brasiliens – Luiz Ruffato.

Michael Kegler ist preisgekrönter Übersetzer brasilianischer, angolanischer, mosambikanischer und portugiesischer Literatur.

Veranstalter: Semana Latina, Kulturelle Aktion Marburg Strömungen, Weltladen Marburg

Die Rolle der Kunst beim Aufbau einer Friedenskultur in Kolumbien

Veranstaltungsreihe Kolumbien

Vortrag und Diskussion mit

Michelle Pérez Cardozo (Internationale Literaturen, M.A.)

Nach vier Jahren andauernden Friedensgesprächen zwischen der Regierung und der Guerillagruppe FARC ist das Ende des längst bewaffneten Konfliktes Lateinamerikas in Sicht. In diesem Vortrag wird die These vertreten, dass Kunst und Literatur als ein Mittel für die Förderung des Bewusstseins einer gewaltfreien Konfliktlösung dienen können und Möglichkeiten schaffen, die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Dabei kann die Literatur zum Aufbau einer Erinnerungskultur, die die Opfer der Gewalt anerkennt, und zur Aufklärung über den Konflikt und dessen Gründe im ganzen Land beitragen.

Michelle Camila Pérez ist in Kolumbien geboren und aufgewachsen.
Seit 5 Jahren lebt sie in Deutschland. In ihrer Masterarbeit behandelte sie den Zusammenhang zwischen Literatur und Krieg am Beispiel des kolumbianischen Schriftstellers Alfredo
Molano. Aktuell arbeitet sie als Bildungsreferentin.

 

Die Veranstaltung ist Teil der 11. Semana Latina.

 

In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und
das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt
ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.