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Vortrag „Wir haben es satt! Wege zu einer zukunftsfähigen Agrarpolitik“

Vortrag mit Peter Schonhöffer (Attac)

2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen. Seit Jahrzehnten stemmt sich die Agrarlobby gegen jede Veränderung. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner lässt die Bäuer*innen bei den notwendigen Veränderungen allein. Sie will die Milliarden-Subventionen weiter denen geben, die viel Land besitzen – egal, wie sie wirtschaften. Die industrielle Landwirtschaft hat fatale Auswirkungen: Flächendeckender Pestizideinsatz tötet massenhaft Insekten. Zu viel Gülle verschmutzt unser Wasser. Für das Gensoja-Futter in deutschen Tierfabriken werden Regenwälder abgebrannt. Dumping-Exporte überschwemmen die Märkte im globalen Süden und berauben unzählige Bäuer*innen ihrer Existenz. Das haben wir satt: Für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreundliche Landschaften und globale Solidarität!

In dem Vortrag wird Peter Schonhöffer unter anderem auf die folgenden Fragen eingehen: Welche Probleme verursacht die Agrarpolitik auf nationaler, europäischer und globaler Ebene? Wie sähe eine zukunftsfähige Agrarpolitik aus? Wie können wir Veränderungen in der Agrarpolitk erstreiten?

Peter Schonhöffer arbeitet bei Attac unter anderem zu den Themen Globalisierung, soziale Gerechtigkeit und Ökologie.

Bus zur Demo nach Berlin
Abfahrt: Sa. 18.1. 4:30 Uhr, Krummbogen
Ankunft: Sa. 18.1. ca. 21 Uhr
Preis: Selbsteinschätzung (Richtwert 32€)
Anmeldung: jannik.schestag@googlemail.com
Weitere Infos: www.wir-haben-es-satt.de

Der Kampf gegen Coca-Cola in Indien – Ökologie, fairer Handel und Menschenrechte

Bild-Quelle: http://www.indiaresource.org/campaigns/coke/2009/mehdiganjrally.html

Veranstaltungsreihe „Indien – Kontinuität und Wandel“

Vortrag und Diskussion mit

Mansi Sheth, Süd-Nord-Freiwillige bei der DIZ e.V.

Coca-Cola musste bereits mehrere Abfüllanlagen und Produktionsstätten in Indien schließen – auf den Protest von Umweltaktivist*innen und vor allem der Bevölkerung hin.
Der Konzern verbraucht zu viel Trinkwasser und verschlimmert somit die Situation vor allem der dürregeplagten ländlichen Bevölkerung. Kleinbäuer*innen können ihre Felder kaum mehr bewässern, die Arbeit von Frauen, das tägliche Wasser holen am Brunnen, wird immer beschwerlicher. Außerdem gelangen bei der Produktion der Getränke für die indische Mittel-
und Oberschicht Gifte ins Grundwasser.
Wir werden etwas über zivilgesellschaftliches Engagement gegenüber einem mächtigen Unternehmen erfahren, davon hören, wie der Gigant mit Vorwürfen und Kampfansagen von Dorfbewohner*innen umgeht und als Alternative die faire Cola kennen lernen und verkosten.

Die Referentin Mansi Sheth ist Nord-Süd Freiwillige bei der Deutsch-Indischen Zusammenarbeit in Frankfurt. Sie verbringt sechs Monate in Deutschland und befasst sich mit Themen
des fairen Handels.

 

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In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.