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Veranstaltungsreihe Uganda: Das Phänomen der Evangelikalen in Ost-Afrika: Ihr sozialer Einfluss in Uganda

Veranstaltungsreihe Uganda

Vortrag und Diskussion mit

Dr. Dr. William Obaga, WMPL Associate Director for Africa

Der Vortrag beschreibt die Charakteristika und den sozialen Einfluss evangelikaler Gruppen in Uganda. Es werden Verbindungen einerseits z.B. zu fundamentalistisch-evangelikalen Kreisen in den USA und Europa sowie andererseits zu bestimmten Teilen der politischen Klasse Ugandas beleuchtet. Gefragt wird zudem, ob dieses Szenario in ähnlicher Form auch in anderen Teilen Ostafrikas existiert und was dies hinsichtlich interkultureller Beziehungen und transkultureller theologischer Diskussionen bedeutet.

William Ondieki Obaga ist Doktor der Kirchengeschichte und Master of Sacred Music (MSM). Er unterrichtete Musik in Kenia und den USA und lehrte Kirchengeschichte mit Schwerpunkt Missionen und das afrikanische Christentum. Obaga war in Kenia und in den USA in Kirchen tätig. In der Vergangenheit war er auch aktiv an Seminaren, Konferenzen und Forschungsprogramme des Lutherischen Weltbunds beteiligt. Derzeit arbeitet Obaga bei der World Mission Prayer League als Associate Director für Afrika.

Veranstaltungsreihe Uganda: Von Macht und Moral: Aktuelle Debatten über Sexualität in Uganda

Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AUganda_Anti-Homosexuality_Bill_protest.jpg By riekhavoc [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons from Wikimedia Commons

Veranstaltungsreihe Uganda

Vortrag und Diskussion mit

Dr. Julia Vorhölter, Universität Göttingen

In den letzten Jahren sind in Uganda vermehrt Gesetzesentwürfe diskutiert und verabschiedet worden, die das sexuelle Verhalten der Bevölkerung regulieren sollen. Das kontroverse Anti-Homosexualitätsgesetz ist ihr bekanntestes Beispiel. Auch außerhalb juristischer und politischer Debatten ist Sexualität zu einem allgegenwärtigen Thema geworden: außer-eheliche Affären, Teenager-Schwangerschaften u.Ä. zieren täglich die Zeitungen.

Basierend auf umfangreichen Feldforschungen analysiert Dr. Vorhölter die aktuellen Debatten vor dem Hintergrund der weitreichenden sozio-kulturellen, ökonomischen und politischen Veränderungen, die Uganda seit den 80er Jahren erfahren hat. Sie argumentiert, dass Sexualität zu einem Sinnbild geworden ist, über das zentrale gesellschaftliche Werte und Machtbeziehungen verhandelt und ausgehandelt werden.

Dr. Julia Vorhölter forscht und unterrichtet als Post-Doc an der Universität Göttingen.

Veranstaltungsreihe Uganda: Wie isst Uganda? – Infos, gemeinsames Kochen und Essen

Bild: Ebyenyaanja“ by Wasswajimmy – Own work. Licensed under CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Veranstaltungsreihe Uganda

Workshop und Filmvorführung

Wie isst Uganda? In dieser Veranstaltung nähern wir uns Uganda auf andere Art und Weise und nehmen einen Einblick in die ugandische Küche. Ein Workshop bietet die Möglichkeit zusammen unter Anleitung verschiedene Speisen aus Uganda und Ostafrika zuzubereiten. Die dann natürlich anschließend auch gemeinsam verspeist werden. Während des gemeinsamen Essens wird es zusätzliche Informationen über Landwirtschaft, Ernährung und Landgrabbing in Uganda gegeben.

Im Anschluss an den Workshop zeigen wir den Dokumentarfilm „God Loves Uganda“. Er beleuchtet die Verbindungen zwischen evangelikalen Gruppen in Uganda und denen in den USA. Er folgt einer Gruppe junger Missionar*innen der „International House of Prayer“ Bewegung auf ihrer Tour durch Uganda, portraitiert ihre Führer und zeigt den aggressiven Versuch junge Menschen für ein Evangelium zu gewinnen, das vermeintliche Liebe mit Hass und Intoleranz verbindet. Deutlich wird dies vor allem durch ihre Beteiligung an den massiven homophoben Kampagnen in Uganda.

Veranstaltungsort:
Seminarhaus Alte Mensa, Reitgasse 11 in der Marburger Oberstadt
(Eingang Bastelhaus)