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Film: WHEN TWO WORLDS COLLIDE

Im Rahmen des 13. Festival Latinoamericano

In Zusammenarbeit mit der Globale Mittelhessen

WHEN TWO WORLDS COLLIDE

Peru/USA/UK 2016 – 103 min, Spanisch mit engUT
Regie: Heidi Brandenburg und Mathew Orzel

Um die in der Krise steckende Wirtschaft seines Landes zu stärken, plant Perus langjähriger Präsident Alan García amerikanischen Investoren den Zugang zu bisher unberührten Naturschutzgebieten zu ermöglichen.  WHEN TWO WORLDS COLLIDE dokumentiert eindrücklich, wie sich die indigene Bevölkerung mit den ihnen eigenen Mitteln gegen einen übermächtigen Gegner zur Wehr setzt.

Trailer

https://www.youtube.com/watch?v=Qe9ZybqKOLg

 

 

Globale Mittelhessen startet am 26. Januar

Am Freitagabend, den 26. Januar, eröffnet das Dokumentarfilmfestival Globale Mittelhessen 2018 mit dem Film „Grünes Gold – Dead Donkeys Don’t Fear Hyena“ in der Waggonhalle Marburg.

Dazu lädt der Weltladen Marburg als Mitveranstalter der Globale herzlich ein!

Das Festival läuft in diesem Jahr an 11 Orten und bis zum 10. Februar: Marburg, Gießen, Wetzlar, Gladenbach, Bad Nauheim, Saasen, Weilburg, Niederwetter, Dillenburg, Lohra-Damm und Biebertal-Königsberg.

Abgesehen vom Auftakt und den Filmen am Samstag 27.01., die  in der Waggonhalle stattfinden, laufen alle Marburger Filme im Kino Capitol in der Biegenstr. 8.

Das komplette Programm mit allen Spielorten und sonstige Informationen sind zu finden auf www.globalemittelhessen.de. Programmhefte gibt es im Weltladen, im Kino Capitol und an vielen anderen Stellen in der Stadt.

Dokumentarfilm: „La Buena Vida“

Veranstaltungsreihe Kolumbien

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur

Jens Schanze

Der Film erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito
vor dem Hintergrund des weltweit steigenden Energiekonsums.
Denn die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau
in der Mine «El-Cerrejón» zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der
größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die Landschaft.
Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert, auch nach Deutschland. Die Bewohner*innen
beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird.
Regie: Jens Schanze, 2014
OmU, Spanisch, DE/CH, Laufzeit 97 Minuten
In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds
und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Selbstregierung, Autonomie und indigener Widerstand

Die Geschichte der Inga Gemeinschaft in Aponte Nariño, Kolumbien

Veranstaltungsreihe Kolumbien

Vortrag und Diskussion mit

Leandro Janamejoy (Vertreter der Inga Gemeinschaft)

Vortrag auf Spanisch mit deutscher Übersetzung

Das Resguardo der Inga Gemeinschaft liegt in Aponte-Nariño, Kolumbien.
Diese verstehen sich als Nachfolger*innen der Inka.
Wie alle andere indigenen Gemeinschaften auf dem amerikanischen
Kontinent haben sie eine lange Tradition des Widerstandes. Dadurch entwickelten
sie Gegenentwürfe zur Idee der ‚Entwicklung‘.
Der Vortrag zeigt auf, wie sie für ihre Rechte in Bezug auf Territorium, Bildung und
Sprache und gegen die neoliberale Politik des kolumbianischen Staat sowie den Paramilitarismus kämpfen.

Leandro Janamejoy ist Vertreter der autonomen indigenen Regierung und Sprecher ihrer Kommunikationsabteilung. Er macht eine Vortragsreise in Deutschland, bei der er
über ‚buen vivir‘, indigene Selbstregierung und Autonomie
spricht.

 

In Kooperation mit Arbeit und Leben Hessen.
Die Veranstaltungen werden gefördert durch Brot für die Welt, den Katholischen Fonds
und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ.
Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

Konflikte um Bergbauprojekte in Ecuador

Vortrag und Liveschaltung mit

Luis Corral & William Sacher (Minka Urbana aus Ecuador)

Annika Sutter (YASunidos Deutschland)

Andrea Sempertegui (frankfurt postkolonial)

Wussten Sie, dass ein Drittel der weltweiten Investitionen in Bergbauprojekte nach Lateinamerika fließen?

Wussten Sie, dass für mehr als 11% des ecuadorianischen Territoriums Bergbauprojekte genehmigt wurden?

Wussten Sie, dass letztes Jahr viele Menschen aus den bäuerlichen und indigenen Gemeinschaften im ecuadorianischen Regenwald durch Bergbauprojekte von ihrem Land vertrieben wurden?

Die Veranstaltung thematisiert die Expansion und Auswirkungen von Bergbauprojekten in Ecuador und die verschiedenen Formen des Widerstands vor Ort und der internationalen Solidarität mit diesen Kämpfen. Über Skype wird es im Rahmen der Veranstaltung ein Gespräch mit Luis Corral und William Sacher vom ecuadorianischen Kollektiv „Minka Urbana“ geben, das gegen extraktive Projekte auf ihrem Land mobilisiert. Er wird auch über die sozial-ökologischen Folgen für die lokale Bevölkerung im Amazonasgebiet berichten. Annika Sutter berichtet über den Einsatz von YASunidos Deutschland gegen die Erdölförderung im Yasuni-Nationalpark in Ecuador.