Schlagwort-Archive: Widerstand

Online-Infoabend für Neue und Interessierte

Aktiv werden für globale Gerechtigkeit!

Der Weltladen Marburg sucht aktive Menschen

… die Interesse daran haben, sich mit ihrem Handeln für globale Gerechtigkeit zu engagieren, sei es im Fairen Handel, in der Bildungsarbeit, bei der Organisation von Veranstaltungen und Diskussionen, in Kampagnen oder der Öffentlichkeitsarbeit:

  •  Bist Du an Bildungsarbeit interessiert und hast Spaß daran, mit Kindern und Jugendlichen Themen wie Welthandel, Nachhaltigkeit oder Interkulturalität zu erforschen und dabei pädagogische Erfahrungen zu sammeln, dann bist Du in der êpa!-Gruppe, unserem Schul- und Bildungsprojekt, willkommen.
  •  Vielleicht willst Du aber auch Ausstellungen, Lesungen, Filme und Vorträge organisieren, dann freut sich die Veranstaltungsgruppe auf Deine Mitarbeit.
  • Wer besonders an entwicklungspolitischer Literatur interessiert ist, hat in unserer Bibliotheksgruppe die Chance, den Verleih von Büchern, DVDs, Zeitschriften, Lernkisten zu organisieren und die Bestände aktuell zu halten.
  •  Wenn Du Lust hast, politische Kampagnen mit Kreativität, Witz und Mut in die Öffentlichkeit zu tragen, hilf mit, eine neue Kampagnen-Gruppe aufzubauen.
  • Wenn Du den Fairen Handel für eine gute Idee hältst, dich der Umgang mit Produzent*innen und Produkten aus dem Globalen Süden interessiert, dann bist Du beim Ladenteam genau richtig.

Wir verbinden praktisches, politisches Engagement mit der Möglichkeit, sich weiterzubilden und interessante Leute kennenzulernen.

Und: Deine speziellen Ideen und Fähigkeiten sind immer gefragt und willkommen!

Mehr Infos am Montag, 16.11.20 um 20 Uhr online als Videokonferenz

Hier kannst Du Dich für den Infoabend registrieren

 

14. Semana Latina: Film „Chocolate de Paz“

Chocolate de Paz

Kolumbien 2017, Gwen Burnyeat u. Pablo Mejía Trujillo, 60 Min.

Anschließend Gespräch mit Michael Kettelhoit von PBI Deutschland (Peace Brigades International)

In Zusammenarbeit mit dem Dokumentarfilmfestival Globale Mittelhessen

Die Friedensgemeinde San José de Apartadó in Kolumbien weigert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1997 Partei für eine der im bewaffneten Konflikt beteiligten Gruppen zu ergreifen – Paramilitärs, Guerillagruppen oder die Armee – und kämpft mit gewaltfreien Mitteln für ein Leben in Frieden.
Der Film beschreibt die Erfahrungen der Friedensgemeinde und durchläuft dafür den Prozess von Anbau und Produktion von Bio-Schokolade mit Beginn der Aussaat der Kakaopflanze bis zur Verarbeitung. Kakao ist der Erzählfaden, der uns Geschichten von Gewalt und Widerstandskraft in einer Gemeinde näherbringt. Der Film bietet einen Ausblick der Hoffnung und belegt, dass es mit großen Schwierigkeiten möglich ist, über menschliche
Beziehungen und lokalen Handel Frieden von unten aufzubauen.

Reservierungen von Plätzen bei den Veranstaltungen: azietlow@waggonhalle.de

Neue Ausgabe unserer Zeitschrift Weltsicht erschienen: Ernährungssouveränität

Die neue Weltsicht des Weltladen Marburg ist da, bereits die zweite in diesem Jahr!

Die aktuelle Ausgabe greift das Thema Ernährungssouveränität auf, mit dem sich der Verein zuletzt viel beschäftigte. Dabei ist es uns wichtig, nicht nur in das Thema einzuführen, sondern auch vorzustellen, inwieweit uns dies als Verein mit unseren Partnerinnenorganisationen APROLMA in Honduras und FEM in Nicaragua verbindet. Denn Ernährungssouveränität geht uns auch im Globalen Norden sehr viel an.

Eine gedruckte Ausgabe bekommt ihr kostenfrei natürlich im Weltladen. Die digitale Version könnt ihr auf unserer Webseite herunterladen oder gleich hier

Viel Erkenntnis und Freude bei der Lektüre!

Online: Die Situation der Geflüchteten auf der griechischen Insel Lesbos

Bild: CC BY-SA 4.0 commons.wikimedia.org/User:Cathsign

Online-Seminar mit Christian Jakob

(Autor und Journalist bei der tageszeitung)

Ein Blick zurück auf zehn Jahre Kampf gegen Lager und Internierung in der Ägäis, die Situation heute und was die deutsche EU-Ratspräsidentschaft für die Situation der Geflüchteten an den EU-Außengrenzen bedeutet.

Lesbos war vielen Menschen lange höchstens als Ferienziel bekannt. Seit einiger Zeit ist das anders. Die griechische Insel ist heute vor allem ein Synonym für das auf ihr von der EU betriebene Lager Moria. 3.000 Plätze gibt es in dem EU-finanzierten Lager offiziell, derzeit sind rund 20.000 Menschen vor Ort. Anfang Juli wurde die Ausgangssperre wegen Corona zum dritten Mal verlängert. Seit dem 21. März dürfen die Menschen das Lager nicht verlassen.

Es ist ein großer Erfolg der Zivilgesellschaft, dass sie Moria als Symbol für die Entrechtung von Geflüchteten ins öffentliche Bewusstsein gerückt hat. Hunderttausende haben sich in den letzten Monaten der damit verbundenen Forderung angeschlossen, das Lager oder wenigstens die Kinder dort zu evakuieren – mit Transparenten von ihren Balkonen, im Netz, mit Demonstrationen, in Interviews. Unterfüttert werden diese von vielen kommunalen Initiativen, die Platz angeboten haben, damit Deutschland Kontingenten zur humanitären Aufnahme zustimmt.

Anmeldung für Seminar hier (erforderlich)

Christian Jakob ist Journalist bei der tageszeitung in Berlin und hat als Autor bzw. Herausgeber u.a. an den Büchern „Die Bleibenden“, „Dikatoren als Türsteher Europas“, „Angriff auf Europa“, „Atlas der Migration“ und „Atlas der Zivilgesellschaft“ mitgearbeitet.

 

 

In Kooperation mit:

Die Veranstaltungen werden gefördert das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.

 

Festung Europa? Auswirkungen und Widerstand in Nordafrika

Bild: Grenzzaun in Melilla, wikimedia commons

Veranstaltungsreihe Nordafrika

Vortrag und Diskussion mit Christian Jakob (Journalist und Buchautor)

Was bedeuten die Pläne und Maßnahmen zur Schaffung einer „Festung Europa“ gegen Flucht und Migration für die Länder Nordafrikas? Welche konkreten Auswirkungen haben die damit verbundenen Maßnahmen auf die gesellschaftliche, politische und ökonomische Situation in Nordafrika? Und welchen Widerstand gibt es dort auch dagegen?

Christian Jakob ist Journalist und hat 2017 mit Simone Schlindwein das Buch „Diktatoren als Türsteher Europas – Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert“ veröffentlicht.

Das komplette Programm der Veranstaltungsreihe Nordafrika zum Download

Die Veranstaltungen werden gefördert durch den Katholischen Fonds und das Land Hessen. Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. Für den Inhalt ist allein die Initiative Solidarische Welt verantwortlich.